Die Kreditwürdigkeit einer Privatperson oder eines Unternehmens ist das Spiegelbild der finanziellen Leistungskraft und ausschlaggebend dafür, ob, in welchem Umfang und zu welchen Konditionen Banken Kredit gewähren. Bei Privatpersonen wird die Kreditwürdigkeit anhand von Einkommen, Vermögen, beruflichem Status sowie Familienstand und Zahlungshistorie bemessen. Je mehr ein potenzieller Kreditnehmer verdient und je geringere Teile des Einkommens für Unterhaltsleistungen oder andere Kreditverpflichtungen aufgewendet werden müssen, desto besser ist die Kreditwürdigkeit aus Sicht einer darlehensgebenden Bank.
Sehr wichtig ist auch das frühere Zahlungsverhalten: Negative Einträge bei Schufa und Co. sind für die meisten Banken Ausschlussgründe bei der Kreditvergabe. Bei einem Großteil der in Deutschland vergebenen Konsumkredite richtet sich der Zinssatz maßgeblich nach der Bonität.